history visitor's centre events dundonald games getting here links
Dundonald Castle

 

Die Besichtigung des Schlosses Dundonald

Schloss Dundonald kann mit Recht behaupten, die Wiege der Dynastie Stewart zu sein, die Schottland und und das neuere Großbritannien für fast 350 Jahre regierte. Wenn Sie einen tieferen Einblick in die Geschichte des Schlosses haben mochten, sollten Sie sich die Austellung im Besucherzentrum anschauen, bevor Sie den Rundgang beginnen. Dies wurde ihren Besuch noch interessanter machen.

Der Pfad zum Schloss beginnt gleich ausserhalb des Besucherzentrums und windet sich bis auf eine Höhe von 140 Fuss (ca. 42 Meter) zum obersten Punkt des Hügels. Auf dem Weg kommen Sie an einem Brunnen (1) vorbei, der während den archäologischen Grabungen entdeckt worden war. Die Grabungen wurden während der achtziger Jahre von ‘Historisch Schottland’ durchgeführt, jene Organisation, die für das Schloss verantwortlich ist. In der Nähe des Brunnens hat die Grabung das Fundament des Stewartschlosses freigelegt, das im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Das Stewartschloss war Vorgänger des gegenwärtigen Gebäudes. Ebenfalls ist ein verglasender Stein entdeckt worden, der um die Jahre 1000 n.Chr. datiert wurde.

Man glaubt, dass der Stein aus den Ruinen einer Burg des finsteren Mittelalters stammte, welche durch ein Feuer zerstört wurde. (2) Bei klarem Wetter, lohnt es sich, den Pfad zu verlassen, um zum Aussichtspunkt auf der rechten Seite des Pfades zu gelangen. Der Hügel bietet einen herrlichen Blick über die zentrale Ayrshire-Landschaft, was wohl auch erklären mag, warum jene Landschaft seit über 4000 Jahre von Menschen besiedelt ist. Einige wichtige Landmarken, ob nah oder fern, werden auf dem Schild angezeigt.
Um zum Schloss zu gelangen, führt uns der Weg durch den äussern Hof auf der linken Seite. Umgeben von hohen Wänden (3) liessen sich an diesem Orte Leute nieder, die der Unterstützung des Schlosslebens dienten. So fand man Schmiede, Sattler, Ställe für’s Vieh, Brauereien usw. Jetzt verbirgt der Rasen (4) das Fundament dieser Gebäude und die Überreste des Schlosses, das um 1100 n. Chr. von den ersten hohen Stewarts erbaut worden war.

Der innere Hof des Schlosses wird zwischen der Schlosswand und den Trümmern eines rechteckigen Gebäudes auf der linken Seite betreten. Jenes könnten die Spuren einer Kapelle sein, die seinerzeit Sankt Ninian gewidmet wurde und überaus bekannt war für Schloss Dundonald.

Bevor man das Schloss betritt, lohnt es sich stehen zu bleiben, um die Ostwand zu betrachten. Den Aufsatz, welcher direkt vor Ihnen zu sehen ist, wurde extra für die Thronbesteigung von Robert II. gebaut. Die Vergrösserung auf der linken Seite wurde ungefähr 30 Jahre später gebaut um noch mehr Platz zu schaffen. Bevor diese Vergrösserung erbaut wurde, war der Eingang an der südost Ecke über dem kleinen Keller zu Ihrer Linken. Später wurde ein neuer Eingang durch diese Ostwand gebrochen, den man etwa 20 Fuss (6 Meter) rechts oberhalb sehen kann. Vielleicht können Sie die Überreste aus der Zeit des 13. Jahrhunderts im unteren Teil der Wand ausmachen?

Das Tor, durch welches Sie das Schloss jetzt betreten, war der Eingang der Bediensteten und führt Sie zu den Kellern, in denen Zubehör und Materialien für das Schloss gelagert worden sind. Der Holzfussboden der unteren Halle war ungefähr auf der selben Höhe, wie die neue „Eintrittsplattform“. Die Stützen können bei den West- und Nordwände gesehen werden. Einige Eigenschaften des Schlosses kann man auf den Informationstafel an den Wänden erklärt bekommen.
Das feine Tonnengewölbe der unteren Halle ist zum grössten Teil während 600 Jahren erhalten geblieben. Dies zeugt unverkennbar von der Tatsache, dass die Erbauer bzw. Steinmetzen ihre Fähigkeiten schon weit entwickelt hatten und eine Kunst entstehen liessen.

Wenn Sie nun das Fenster oben in der Nordwand betrachten, sehen Sie eine kleine Tür auf der rechten Seite. Diese gewährte Zutritt zu einem kleinen Raum mit einer Toilettenrutsche zum Äusseren. Gebraucht wurde diese Rutsche von Minnesängern, die auf einer hölzernen Galerie oberhalb des Fensters, die Einwohner der Burg unterhalten haben.

Um die „Eintrittsplattform“ zu erreichen, benutzen Sie die Treppe der Bediensten zur unteren Halle. Passen Sie auf Ihren Kopf auf, sowie Sie die Tür durchlaufen – die Schotten waren klein zu dieser Zeit! Auf der „Eintrittsplattform“, können Sie weitere Besonderheiten der unteren Halle in Erfahrung bringen, indem Sie die entsprechende Informationstafel lesen. Gesagt sei aber noch, dass hier der gesellschaftliche Mittelpunkt des Schlosses war. Am Südende der Plattform gibt eine Tür Zutritt zu einer Erweiterung, in welcher der Kerker zu finden war. Um in den obersten Stock zu gelangen, benutzt man die Stahltreppe am Ende der Plattform.
Die grosse Halle war der private Bereich des Königs. In diesem Raum verstarb im Jahre 1390 auch Robert II. Die Steinbögen dienen grösstenteils nur der Verzierung und Dekoration der Räumlichkeit und stützen die Decke kaum. Sorgfältigere Untersuchungen dieses Mauerwerks, besonderes in der nordwestlichen Decke, brachten die Markierungen der Steinmetze, die das Schloss erbaut haben, zum Vorschein – es sind zwei V’s, die sich umgekehrt überlappen.

Wenn wir zum Erdgeschoss zurückkehren, können Sie Ihren Weg um die Aussenseite des Gebäudes fortsetzten. Falls Sie an der Westwand ungefähr zehn 10 Yards (ca. 9 Meter) zurücktreten, können Sie fünf Wappen erkennen. Diese alle stehen in Verbindung mit der Familie von Robert II. Ausserdem können Sie die Überreste des nordwestlichen Turmes, der im 13. Jahrhundert gebaut wurde, erkennen.

Um diesen Rundgang abzuschliessen, gehen Sie wieder zurück zum Süden des Schlosses, wo sich der Weg, den Sie gekommen waren, befindet. Diese flache Landpartie, wenn Sie in Richtung Süden schauen, enthielt einmal einen See. Dieser entstand indem man den Bach am Fusse des Waldes gestaut hatte. Man trug mit diesem Bau nicht nur zur Sicherheit des Schlosses bei, sondern konnte gleichzeitig den Menüplan um ein Gericht – Fisch - erweitern.

Die Eigentumsurkunden der Häuser in der Hauptstrasse sprechen das ‘Feld des Fischers’ an.

 
"There is a colourful display showing the heraldic shields in their original colours"




Dundonald Castle Visitor Centre Winehouse Yett Dundonald Ayrshire KA2 9HD
Tel: +44 (0)1563 851489 I Email: info@dundonaldcastle.org.uk
Project Supported by
community media section